Red-Fire Garnele

Deutscher Name:

Red-Fire Garnele / Red Cherry Garnele / Rotkirschengarnele

Wissenschaftlicher Name:

Neocaridina heteropoda var. red

Herkunft:

Asien, Taiwan

Lebenserwartung:

bis 2 Jahre

Eigenschaften:

Die Red Fire Garnele ist eine der beliebtesten Garnelen in deutschen Aquarien und kann mit allen bodenlebenden und freischwimmenden Garnelen, Krebsen und Fischen vergesellschaftet werden, solange diese ihnen nicht nachstellen.

Aquarium:

Die Red Fire Garnele kann ab einem Beckeninhalt von 12 Litern problemlos gehalten werden und ist damit auch ideal für Nano-Aquarien geeignet. Idealerweise sollte ein luftbetriebener Schwammfilter verwendet werden, damit keine kleinen Garnelen in den Filter eingesaugt werden. Der Bodengrund sollte aus feinem Kies oder Sand bestehen. Besonders schön kommt die Red Fire Garnele auf dunklem Bodengrund mit einer dichten, grünen Bepflanzung zur Geltung. Bei der Pflanzenwahl sollten feinfiedrige Pflanzen und Moose (z.B. Javamoos, Mosskugeln) auf keinen Fall fehlen.

Wasserbeschaffenheit:

ph-Wert: 6 –bis 7,5

GH: 10 – bis 25 °dGH

Zu beachten ist, dass Garnelen keinerlei Schwermetalle (z.B. Blei, Kupfer) im Wasser vertragen. Deshalb ist Vorsicht beim Einsatz von Medikamenten und Pflanzendüngern geboten, da viele dieser Substanzen Kupfer enthalten.

Temperatur:

18 –bis 25 °C

Nahrung:

Die Red Fire Garnele ist ein Allesfresser. Sie ernährt sich von Algen, Mulm, Gemüse, Seemandelbaumblätter (getrocknet), Buchenblätter (getrocknet), Eichenblätter (getrocknet), Futtertabletten für Welse, Spezielles Garnelenfutter, Flockenfutter und Frostfutter.

Größe:

2,0 -bis zu 2,5 cm

Geschlechtsunterschiede:

Die Weibchen sind kräftiger und größer. Außerdem tragen die Weibchen einen Eifleck im Nacken und sind meist kräftiger gefärbt.

Zucht:

Bei der Zucht der Red Fire Garnele bedarf es keines Zutun des Menschen. Die Red Fire Garnele gehört zum spezialisierten Fortpflanzungstyp. Jedes ausgewachsene, gesunde Weibchen bringt alle 4 –bis 6 Wochen bis zu 40 Jungtiere zur Welt. Beim Schlüpfen sind die Jungtiere bereits voll entwickelt und ernähren sich von Mulm und Algen. Es ist daher kein spezielles Aufzuchtfutter notwendig. Für eine erfolgreiche Zucht ist ein Artenbecken vorzuziehen.